Was ist Theaterpädagogik?

FeuerWie der Name Theater-Pädagogik schon sagt, handelt es sich hierbei um eine Verbindung von Theaterspiel und Pädagogik.

Theater zu spielen bedeutet sich zu öffnen und zu zeigen, sich zu verwandeln, in andere Rollen zu schlüpfen und sich künstlerisch auszudrücken. Aber auch mit einem Ensemble zusammen zu arbeiten, Abläufe immer wieder zu proben und zu verinnerlichen und sich genau an getroffene Absprachen zu halten.

Dies alles ist nicht immer einfach, aber es macht Spaß, fördert die Fantasie und macht das Leben bunter. Zudem trainiert sich beim Spielen die Wahrnehmungsfähigkeit, man wird körperlich und geistig flexibler, lernt mit Biss an einer Sache dran zu bleiben und im Team mit anderen zu kommunizieren und zu kooperieren.

Die Pädagogik fördert eine Person in ihrem körperlichen und geistigen Wachstum und beschäftigt sich dabei mit individuellen Themen und Erfahrungen. Sie ist nicht ziel- sondern prozessorientiert und holt jeden Menschen dort ab, wo er gerade steht.

Die Theaterpädagogik ist nun eine Symbiose dieser beiden, sich gegenseitig unterstützenden und gleichzeitig sehr unterschiedlichen Bereiche. Sie bewegt sich immer im Spannungsfeld zwischen künstlerischer Produktivität und individueller Entwicklung des Einzelnen. Zwei Pole, die sich gleichzeitig bedingen und abstoßen. Es ist die Arbeit des Theaterpädagogen die Waage zu halten.
So werden an Schauspiel und Regie in Laienspielgruppen hohe künstlerische und ästhetische Anforderungen gestellt und gleichzeitig das Thema der Gruppe sensibel beleuchtet und bearbeitet.

 

 

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